Technology-Enhanced Learning
Der Deutsche Pavillon der EXPO 2000 Hannover. © Foto: Axel Hindemith · CC BY-SA 3.0
Gründung und Aufbruch in die Zukunft des Lernens
Anfang 2001 gründen die Universität Hannover, die Technische Universität Braunschweig und die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig die Gemeinsame Zentrale Einrichtung „Learning Lab Lower Saxony (L3S)“. Ziel ist es, Wissenschaftlern der beteiligten Hochschulen eine enge Zusammenarbeit im Bereich innovativer Lerntechnologien zu ermöglichen und zugleich den internationalen Austausch über Ideen, Technologien, Methoden und Forschungsergebnisse zu fördern – mit renommierten Partnern wie der Stanford University (USA), der KTH Stockholm, der Universität Uppsala und dem Karolinska-Institut (Schweden).
Um die Vision eines virtuellen Campus zu verwirklichen, der E‑Learning in allen Fachrichtungen ermöglicht, zieht das L3S in den ehemaligen Deutschen Pavillon der EXPO 2000. Auf rund 1.800 Quadratmetern entsteht ein modernes Forschungs- und Entwicklungsumfeld, das internationale und interdisziplinäre Teams zusammenführt. Mit 20 Promovierenden sowie mehreren international ausgerichteten Projekten im Bereich Technology-Enhanced Learning nimmt das L3S seine Arbeit auf.