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Web Governance

Das Web hat in den letzten 15 Jahren erhebliche Veränderungen in Wirtschaft, Politik und Kultur ausgelöst. Im Forschungsbereich Web Governance stehen rechtliche Fragen wie Datenschutz und Privacy, gesellschaftliche Fragen wie Regulierung und Steuerung, sowie wirtschaftliche Aspekte des Web im Vordergrund.

ABIDA – Assessing Big Data is an interdisciplinary research project on the societal aspects of Big Data, which is scheduled for a period of four years and funded by the German Federal Ministry of Education and Research. It explores social opportunities and risks of the generation, linking and analysis of huge amounts of data and develops options for political action, research and development.

(Förderkennzeichen: 01IS15016A-F)

IT-Sicherheit ist ein Thema von höchster Relevanz in heutigen Web-Anwendungen. Nutzer akzeptieren Schutzmaßnahmen allerdings nur, falls sie die Effizienz ihres Systems nicht beeinträchtigen. Die gängigen kryptographischen Protokolle nutzen Resultate und Algorithmen der Zahlentheorie, deren effiziente Implementierung demnach von höchster Wichtigkeit ist.

Category: DFG: VO 630/8-1

CARISMAND beschäftigt sich mit den Fragen der Vorsorge von, der Reaktion auf und der Nachsorge von Katastrophensituationen, wobei der kulturelle Hintergrund der einzelnen Personen sowie der Gemeinschaft beachtet werden sollen. Kultur wird hierbei als eine Reihe von Eigenschaften einer bestimmten Gruppe von Menschen verstanden, die sich durch verschiedene Werte, Geschichte, Literatur, Sprache und Religion bis hin zur lokalen Küche sowie durch soziale Gewohnheiten oder Musik und Kunst definiert. Da kulturelle Faktoren eine wichtige Rolle in dem Verhalten von Personen in Stresssituationen, im Krisenmanagement und in der Akzeptanz von Katastrophenhilfe in einem Notfall spielen, ist ein Katastrophenmanagement, welches sich über lokale kulturelle Faktoren bewusst ist, diese Respektiert und einbezieht, möglicherweise Effektiver und kann gemeinschaftliche Kapazitäten zur Katastrophenbewältigung verbessern. CARISMAND versucht diese Faktoren zu identifizieren, erkundet bestehende Möglichkeiten um Katastrophenrichtlinien und -verfahren zu verbessern und wird ein innovatives und dynamisches Toolkit entwickeln, welches es Katastrophenmanagern und anderen Beteiligten erlaubt, kulturbewusste Praktiken zu benutzen. Das Projekt wird außerdem eine Feedbackfunktion für Katastrophenmanager, anderen Beteiligten und Bürgern entwickeln, um bewährte, in der Kultur akzeptierte, Verfahren nachhaltig zu etablieren.

Category: Horizon 2020

CHIC beabsichtigt die Entwicklung von Werkzeugen, Diensten und Infrastrukturen auf Basis klinischer Studien, welche die Entwicklung multiskaler Krebs-Hypermodelle (integrative Modelle) unterstützt. CHIC strebt an, einen Durchbruch in der multiskalen Krebsmodellierung zu erzielen, indem es die Integration von mehrfachen Krebs-Hypermodellen sowie deren klinische Adaption und Validierung deutlich erleichtert.

Category: ICT (FP7-ICT-2011.5.2) CHIC

CITYCoP ist ein, durch das Förderprogramm ”Horizon 2020” der Europäischen Union,  gefördertes Projekt, dessen Ziel es ist eine EU weite App für Smartphones zu entwickeln, um die Kommunikation und andere Interaktionen zwischen Bürgern und den Strafverfolgungsbehörden zu verbessern. Das Projekt will die durch die Bürger genutzten Medien wie Smartphones, soziale Medien und mobilen Applikationen für den Bereich des Community Policing benutzen, um so eine möglichst hohe Anzahl an Nutzern zu erreichen. Dabei soll vor allem der Schutz der Daten und die Privatsphäre der Bürger geachtet werden, um so ein vertrauensvolles Miteinander zu fördern.

Category: Horizon 2020

The overall concept of the HarmonicSS project is to bring together the largest well- characterized regional, national and international longitudinal cohorts of patients with Primary Sjögren Syndrome (pSS), including those participating in clinical trials.Tyaking into consideration the ethical, legal, privacy and IPR issues for sharing data from different countries, the project will semantically interlink and harmonize the cohorts into an integrative pSS cohort structure in the cloud.

Category: Horizont 2020

iBorderCtrl ist ein vom Horizon 2020 Rahmenprogramm finanziertes Projekt, welches darauf abzielt, die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Grenzkontrolle für Angehörige aus Drittstaaten beim Grenzeintritt in den Schengen-Raum zu verbessern. iBorderCtrl beinhaltet Software- und Hardware-Komponenten, z.B. tragbare Lesegeräte (Readern), diversen aufstrebende und neuartigen Teilsysteme zur automatisierten Kontrolle, hochzuverlässige drahtlose Netzwerke für eine mobile Anwendung, sowie sichere Speicherung und Verarbeitung von Daten im Backend. Eines der wichtigsten Ziele des Projekts ist der Entwurf und die Implementierung eines umfassenden Systems, welches diese Technologien aufgreift und aus einer zweistufigen Prozedur besteht, um somit Kosten und Zeit einzusparen, die für jeden Reisenden an den Grenzübergängen aufgewendet werden müssen.

iBorderCtrl zielt darauf ab, den Grenzübertritt an Landübergängen für Angehörige von Drittstaaten schneller und effizienter zu gestalten. Das Projekt revolutioniert dabei den Grenzübergang durch zunehmend automatisierte Kontrollen, unter Einbeziehung neuester Technologien. In einem ersten Schritt, der sog. Pre-Registration, stellen Reisende alle notwendigen Informationen online bereit, etwa zur Identität, Reisedokumente und dem Verkehrsmittel. Danach folgt ein kurzes, automatisiertes Interview mit einem Avatar, der gleichzeitig als Lügendetektor fungiert, und bereits existierende Informationen über den Reisenden werden von den zuständigen  Behörden abgerufen.

In einem zweiten Schritt wird der bereits existiertende Ablauf für einen Grenzübertritt angepasst und mit state-of-the-art Technologien ergänzt, um den Vorgang möglichst schnell, sicher und effizient zu gestalten. Neben den durch den Reisenden in der Pre-Registration bereitgestellten Informationen verfügen die Grenzbeamten über ein mobiles System, das kabellos mit der iBorderCtrl Plattform kommuniziert und insofern auch in Bussen oder Zügen eingesetzt werden kann. Die Grenzbeamten können so die Validität und Authentizität verschiedener Parameter prüfen, etwa eine Identifikation desjenigen durch eine Gesichtserkennung mittels Abgleich mit dem Reisedokument. Aber auch andere biometrische Verfahren zur Identifikation stehen bereit, ebenso Scanner zur Erkennung gefälschter Dokumente. Das System ist auch in der Lage, einen individuellen Risikowert zu für jeden Reisenden zu ermitteln. Erhobene Daten werden verschlüsselt übertragen und in Echtzeit verarbeitet. Die Arbeit der Grenzbeamten soll dadurch erheblich erleichtert werden.

Das Institut für Rechtsinformatik wird sich als Projektpartner intensiv mit rechtlichen Fragestellungen beschäftigen, insbesondere mit Hinblick auf ethische und datenschutzrechtliche Problemstellungen. Dabei werden alle in Frage kommenden Rechtsquellen berücksichtigt, sowohl auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Zunächst werden auf dieser Basis mögliche Problemstellungen identifiziert, in einem nächsten Schritt werden dann Maßnahmen implementiert, die eine Durchführung des Projektes im Einklang mit der geltenden Rechtslage ermöglichen. Dabei werden insbesondere auch vertragliche Vereinbarungen, etwa Einwilligungserklärungen für die Testphase, vorbereitet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Rechte Betroffener gewahrt bleiben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite: http://www.iborderctrl.eu/

Category: h2020

MAPPING ist ein FP7-finanziertes Projekt mit einer Laufzeit von 48 Monaten. Das Projektziel ist, einen Leitfaden für die technologische Weiterentwicklung der EU zu entwerfen. Der Fokus liegt daher auf den Themenbereichen Internet Governance, Datenschutz und Geistiges Eigentum. Eine Besonderheit des Projektes ist die Einbindung einer breiten Palette an Interessenvertretern, um praxisnah Probleme und mögliche Lösungen zu erörtern.

Category: EU FP7