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iBorderCtrl ist ein vom Horizon 2020 Rahmenprogramm finanziertes Projekt, welches darauf abzielt, die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Grenzkontrolle für Angehörige aus Drittstaaten beim Grenzeintritt in den Schengen-Raum zu verbessern. iBorderCtrl beinhaltet Software- und Hardware-Komponenten, z.B. tragbare Lesegeräte (Readern), diversen aufstrebende und neuartigen Teilsysteme zur automatisierten Kontrolle, hochzuverlässige drahtlose Netzwerke für eine mobile Anwendung, sowie sichere Speicherung und Verarbeitung von Daten im Backend. Eines der wichtigsten Ziele des Projekts ist der Entwurf und die Implementierung eines umfassenden Systems, welches diese Technologien aufgreift und aus einer zweistufigen Prozedur besteht, um somit Kosten und Zeit einzusparen, die für jeden Reisenden an den Grenzübergängen aufgewendet werden müssen.

iBorderCtrl zielt darauf ab, den Grenzübertritt an Landübergängen für Angehörige von Drittstaaten schneller und effizienter zu gestalten. Das Projekt revolutioniert dabei den Grenzübergang durch zunehmend automatisierte Kontrollen, unter Einbeziehung neuester Technologien. In einem ersten Schritt, der sog. Pre-Registration, stellen Reisende alle notwendigen Informationen online bereit, etwa zur Identität, Reisedokumente und dem Verkehrsmittel. Danach folgt ein kurzes, automatisiertes Interview mit einem Avatar, der gleichzeitig als Lügendetektor fungiert, und bereits existierende Informationen über den Reisenden werden von den zuständigen  Behörden abgerufen.

In einem zweiten Schritt wird der bereits existiertende Ablauf für einen Grenzübertritt angepasst und mit state-of-the-art Technologien ergänzt, um den Vorgang möglichst schnell, sicher und effizient zu gestalten. Neben den durch den Reisenden in der Pre-Registration bereitgestellten Informationen verfügen die Grenzbeamten über ein mobiles System, das kabellos mit der iBorderCtrl Plattform kommuniziert und insofern auch in Bussen oder Zügen eingesetzt werden kann. Die Grenzbeamten können so die Validität und Authentizität verschiedener Parameter prüfen, etwa eine Identifikation desjenigen durch eine Gesichtserkennung mittels Abgleich mit dem Reisedokument. Aber auch andere biometrische Verfahren zur Identifikation stehen bereit, ebenso Scanner zur Erkennung gefälschter Dokumente. Das System ist auch in der Lage, einen individuellen Risikowert zu für jeden Reisenden zu ermitteln. Erhobene Daten werden verschlüsselt übertragen und in Echtzeit verarbeitet. Die Arbeit der Grenzbeamten soll dadurch erheblich erleichtert werden.

Das Institut für Rechtsinformatik wird sich als Projektpartner intensiv mit rechtlichen Fragestellungen beschäftigen, insbesondere mit Hinblick auf ethische und datenschutzrechtliche Problemstellungen. Dabei werden alle in Frage kommenden Rechtsquellen berücksichtigt, sowohl auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene. Zunächst werden auf dieser Basis mögliche Problemstellungen identifiziert, in einem nächsten Schritt werden dann Maßnahmen implementiert, die eine Durchführung des Projektes im Einklang mit der geltenden Rechtslage ermöglichen. Dabei werden insbesondere auch vertragliche Vereinbarungen, etwa Einwilligungserklärungen für die Testphase, vorbereitet. Dadurch wird sichergestellt, dass die Rechte Betroffener gewahrt bleiben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projekt-Webseite: http://www.iborderctrl.eu/

iBorderCtrl ist ein vom Horizon 2020 Rahmenprogramm finanziertes Projekt, welches darauf abzielt, die Geschwindigkeit und Genauigkeit der Grenzkontrolle für Angehörige aus Drittstaaten beim Grenzeintritt in den Schengen-Raum zu verbessern. iBorderCtrl beinhaltet Software- und Hardware-Komponenten, z.B. tragbare Lesegeräte (Readern), diversen aufstrebende und neuartigen Teilsysteme zur automatisierten Kontrolle, hochzuverlässige drahtlose Netzwerke für eine mobile Anwendung, sowie sichere Speicherung und Verarbeitung von Daten im Backend. Eines der wichtigsten Ziele des Projekts ist der Entwurf und die Implementierung eines umfassenden Systems, welches diese Technologien aufgreift und aus einer zweistufigen Prozedur besteht, um somit Kosten und Zeit einzusparen, die für jeden Reisenden an den Grenzübergängen aufgewendet werden müssen.


Prof. Dr. Nikolaus Forgó

Samuel Iheanyi Nwanko
Samuel Nwankwo

Benjamin Schütze
Benjamin Schütze

Jonathan Stoklas
Jonathan Stoklas

Project type:
h2020
Project duration:
01.09.2016 – 31.08.2019
Project research areas:

Web Governance

URL:
Project manager:
Jonathan Stoklas