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Passende Daten für die intelligente Produktion
INDAAQ-Team

Seit November 2020 ist am L3S ein neues Gründerteam am Start. Hemanth Mandapati, Dimitrij Lewin und Siddhartha Giri erhalten ein Jahr lang das EXIST-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, um die Gründung ihres Unternehmens INDAAQ (Industrial Data Acquisition) vorzubereiten. INDAAQ will mit Datenbanken für intelligente Maschinen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Einstieg in die digitale Transformation erleichtern.

INDAAQBislang haben hauptsächlich größere Unternehmen die Digitalisierung vorangetrieben und unter dem Schlagwort Industrie 4.0 mit Technologien wie fortgeschrittener Robotik, Cloud-Anwendungen und Big Data einen großen Schritt in Richtung intelligente Fabrik getan. In vielen KMU sind die Produktions- und Fertigungsprozesse aber immer noch aus einer anderen Zeit. Aus vielen Umfragen geht hervor, dass kleinere Unternehmen gegenüber den Herausforderungen der digitalen Transformation weniger aufgeschlossen sind – sei es aus Angst vor Veränderungen, aus Mangel an Know-how oder fehlender Infrastruktur.  

Eine große Hürde ist der Mangel an spezifischen Industriedaten, die Unternehmen für den Aufbau einer auf künstlicher Intelligenz basierenden Fertigung benötigen. Der Prozess der Datenerfassung- und -verarbeitung ist aufwendig und erfordert besondere Fähigkeiten. INDAAQ bietet Lösungen an, um den Daten-Engpass zu überwinden. Das Startup erstellt Datenbanken, die den spezifischen Anforderungen der Kunden entsprechen. Mit diesem Fundament bietet INDAAQ auch KMUs die Möglichkeit, die Chancen der intelligenten Produktion erfolgreich zu nutzen.

Seit die Gründer ihre Idee erstmals ihrem jetzigen Mentor Prof. Dr. Wolfgang Nejdl und Dr. Sergej Zerr am Forschungszentrum L3S vorgestellt haben, sind ein Jahr und acht Monate vergangen. Während dieser Zeit haben das L3S und der Gründerservice Starting Business der Leibniz Universität Hannover das Team bei der Ausarbeitung der Idee und der Antragstellung für das EXIST-Programm unterstützt. Mit strategischen Partnerschaften und einer effektiven Kooperation mit der Universität will INDAAQ die verarbeitende Industrie nun zukunftssicher machen.

Internetadresse: indaaq.com