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Mentoren Programm

Einer der strategischen Vorteile des L3S besteht darin, dass Doktorandinnen und Doktoranden (kurz: Doktoranden)  die Möglichkeit haben, schon in einer frühen Phase Verantwortung für die spannendsten Forschungsthemen unserer Zeit übernehmen zu können. Das bedeutet wertvolle Forschungserfahrung für jeden Doktoranden und eine eindrucksvolle Publikationsbilanz für jeden L3S-Forscher. Es gehört zu den vorrangigen Zielen des L3S als einem renommierten Forschungszentrum, dass jeder Forscher in jedem Jahr an durchschnittlich drei hochwertigen Aufsätzen (auf der Grundlage des DBLP und ähnlicher Listungen) mitwirkt und in jedem Jahr an einer Spitzenkonferenz des jeweiligen Forschungsgebietes teilnimmt (siehe zum Beispiel die von der NTU Singapur geführte Liste der Spitzenkonferenzen für bedeutende Forschungsgebiete).

Das hohe Forschungsniveau wird durch eine Vielzahl interessanter, innovativer und internationaler Forschungsprojekte am L3S sowie durch das innovative Mentorenschaftsprogramm des L3S gestützt. Im Rahmen unseres Mentorenschaftsprogramms steht allen Doktoranden, neben ihrer Begleitung durch ein hauptamtliches Fakultätsmitglied als Doktorberater, ein erfahrener postdoktoraler Forscher als persönlicher Mentor zur Seite, der ihre Arbeit und ihren persönlichen Fortschritt unterstützt. Bereits durch das Vorstellen ihrer momentanen Arbeit, ihrer Interessengebiete und einschlägiger Hintergrundmaterialien im zentralen L3S-Wiki und auf den L3S-Webseiten wollen die Postdoktoranden den Doktoranden einen ersten Einblick in interessante Forschungsthemen vermitteln.
In persönlichen Gesprächen erörtert der Mentor mit dem Doktorand zunächst einige grundlegende Aspekte:

  • Wie funktioniert wissenschaftliche Forschung?
  • Wie arbeitet man mit anderen Forschern zusammen?
  • Wo und wie findet man verwandte Informationen über ein Forschungsgebiet?
  • Welchen vielversprechenden Themen innerhalb des Interessengebietes des Doktoranden und des Projekts sollte man sich widmen?

Mit zunehmendem Wissensstand des Doktoranden erweitert sich das Beratungsfeld:

  • Wie verfasst man hochwertige wissenschaftliche Publikationen (einschließlich Wissen auf technischer Ebene)?
  • Wo veröffentlicht man bestimmte Publikationen?
  • Wie strukturiert man Forschungsarbeit und wie präsentiert man die Ergebnisse innerhalb der Wissenschaftsgemeinde oder einem breiteren Publikum?
  • Und wie beantragt man Forschungsgelder?


Für das L3S sind zahlreiche postdoktorale Forscher tätig, die bereits auf eine beachtliche Forschungsarbeit zurückblicken und als Ansprechpartner für ihre Forschungsthemen fungieren können. Sie leiten Forschungsprojekte und Forschungsarbeit und arbeiten sowohl untereinander als auch mit Doktoranden zusammen. Neben ihrer Projektarbeit beraten sie Doktoranden in Forschungsfragen während ihres gesamten Doktorprogramms. Das bringt sowohl für die Doktoranden als auch für die Postdoktoranden Vorteile mit sich:

  • Für den Doktoranden führt die kontinuierliche Bearbeitung eines Forschungsgebietes gemeinsam mit seinem Mentor zu einer lückenlosen Forschungsakte. Ein wöchentliches Zusammentreffen (in kleineren oder größeren Lese- und Arbeitsgruppen) gibt (speziell neuen Doktoranden) Orientierung, fördert die Entwicklung des Doktoranden und vermittelt wertvollen Rat und wissenschaftliche Anleitung.
  • Für Postdoktoranden, die als Mentoren beraten, stellt die Möglichkeit, ihr Forschungsthema in Zusammenarbeit mit motivierten und herausragenden Doktoranden voranzubringen, eine wichtige Etappe auf dem eigenen akademischen Weg dar, besonders, wenn sie eine spätere Universitätsprofessur anstreben.

Die vollständigen Richtlinien zur Mentorenschaft können hier heruntergeladen werden.