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L3S-Mitglied Sascha Fahl erhält wichtigsten deutschen Nachwuchspreis

Sascha Fahl erhält in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis und damit die wichtigste Auszeichnung für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland. Das hat ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingesetzter Auswahlausschuss jetzt in Bonn beschlossen. Die insgesamt fünf Preisträgerinnen und fünf Preisträger erhalten die mit je 20 000 Euro dotierte Auszeichnung am 29. Mai in Berlin.

Sascha Fahl erforscht in seinen Arbeiten, wie sich die Benutzbarkeit von IT-Systemen auf die IT-Sicherheit auswirkt. Er ist Vertretungsprofessor an der Leibniz Universität Hannover und leitet das Fachgebiet IT-Sicherheit. Zuvor hat er unter anderem im Chrome Security Team bei Google gearbeitet und war Nachwuchsgruppenleiter an der Universität des Saarlandes. Die Forschung zur Benutzbarkeit beinhaltet neben informatischen Fragestellungen auch psychologische und soziologische Aspekte. In seiner Forschung zur IT-Sicherheit gelingt es Sascha Fahl, durch den Einsatz empirischer Methoden eine Brücke zwischen diesen Disziplinen zu schlagen.

Seit 1977 wird der Heinz Maier-Leibnitz-Preis jährlich an hervorragende junge Forscherinnen und Forscher verliehen: als Anerkennung und zugleich als Ansporn, ihre wissenschaftliche Laufbahn geradlinig fortzusetzen. Benannt ist er seit 1980 nach dem Atomphysiker und früheren DFG-Präsidenten Heinz Maier-Leibnitz, in dessen Amtszeit (1973–1979) er erstmals vergeben wurde.

Für die diesjährige Preisrunde waren insgesamt 140 Forscherinnen und Forscher aus allen Fachgebieten vorgeschlagen worden. „Die herausragenden Lebensläufe und qualitativ hervorragenden Arbeiten der Kandidatinnen und Kandidaten haben es für den Ausschuss zu einer sehr erfreulichen Aufgabe gemacht, unter ihnen die Preisträgerinnen und Preisträger auszuwählen“, sagte die Vorsitzende des Auswahlausschusses, die Mathematikerin und DFG-Vizepräsidentin Prof. Dr. Marlis Hochbruck.