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Date
2020-05-11
Leibniz ZL Künstliche Intelligenz

 

Am 1. Mai 2020 haben drei Forscherteams in Hannover, Berlin und München in „Internationalen Zukunftslaboren“ ihre gemeinsame Forschung zu aktuellen Fragen der Künstlichen Intelligenz (KI) begonnen. Sie sind aus einem Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und  Forschung (BMBF) hervorgegangen und werden über einen Zeitraum von drei Jahren mit jeweils bis zu fünf Millionen Euro gefördert. Die drei Zukunftslabore bringen KI-Forscherinnen und -forscher aus dem In- und Ausland zusammen und stärken damit die internationale Dimension der deutschen KI-Forschung.

Künstliche Intelligenz und Personalisierte Medizin

Das Leibniz-Zukunftslabor für Künstliche Intelligenz am L3S in Hannover arbeitet an intelligenten, zuverlässigen und verantwortlichen Systemen mit einem Anwendungsschwerpunkt auf der personalisierten Medizin. Ziel ist es, durch maschinelles Lernen unter anderem die Diagnostik und Medikamentenentwicklung zu beschleunigen und die individuelle Behandlung zu verbessern.

Künstliche Intelligenz für Erdbeobachtung nutzen

Das Zukunftslabor AI4EO, geleitet von der Technischen Universität München, wird sich mit der Entwicklung von KI-Technologien für die Erdbeobachtung befassen. So sollen etwa Satelliten-Daten mithilfe von intelligenter Big-Data-Analyse die globale Urbanisierung, die Ernährung der Weltbevölkerung oder das Management von Naturgefahren modellieren.

Effizientere Biolabore durch Künstliche Intelligenz

Das dritte Zukunftslabor KIWI-biolab wird KI-Technologien nutzen, um Daten zu Mikroorganismen zu analysieren und Computer in die Lage zu versetzen, Laborexperimente selbständig zu planen. Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung neuer Medikamente und der Produktion nachhaltiger Kunst- und Rohstoffe, das Forscherteam wird von der Technischen Universität Berlin geleitet.

 

Weitere Informationen zum Leibniz-Zukunftslabor am L3S:

https://leibniz-ai-lab.de

 

 

 

Internationale Zukunftslabore